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Klangreihenkomposition

Die Klangreihen - Kompositionslehre nach Othmar Steinbauer (1895-1962) beruht auf der Grundstruktur einer Zwölftonreihe, die nach verschiedenen Möglichkeiten harmonisiert wird. Sie basiert nicht auf Dur - Moll - Tonalität, hat aber auch wenig mit der Methode Arnold Schönbergs (1874-1951) und seiner Schule (Dodekaphonie, serielle Musik) zu tun. Während bei Schönbergs "Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen" allein die Reihe und ihre Permutationen (Krebs, Umkehrung, Krebsumkehrung) das melodische und harmoni-sche Material für die Komposition liefert, stellt in der Klangreihenlehre die harmonisierte Zwölftonreihe (harmonisches Band, Klangreihe) und die in ihr enthaltenen Stimmführungen die Grundlage für die Komposition dar.

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