Sitemap | Impressum | Suchen  

Kennzeichen der Klangreihenmusik

Mit den innovativen Möglichkeiten der Melodie- und Harmoniebildung geht eine völlig neu-artige Musikästhetik einher:

 

Charakteristisch ist der jeweilige Eintritt eines neuen Reihentons in ein vorhandenes Tonge-füge, wodurch sich der gesamte musikalische Kontext verändert. Aufgrund schrittweiser Fort-schreitungen (diatonisches Prinzip ) und der harmonischen Ordnung innerhalb einer Klang-reihe entsteht ein kohärentes System von Tonbeziehungen. Ferner ermöglicht sie eine Vielzahl von formalen und strukturellen Gestaltungsmöglichkeiten (z.B. ® Tropentechnik).

 

1) Johann Sengstschmid bezeichnet dieses als "pan-chromatisches" Prinzip, vgl. Johann Sengstschmid: Grundla-gen der Klangreihenlehre, Eigenverlag, St. Pölten 1971, S.21ff.

powered by Kutlusoy.com